Weltwassertag – Jeder Tropfen zählt

Der Weltwassertag am 22. März soll alljährlich darauf aufmerksam machen, dass Wasser zu den wichtigsten Grundlagen des Lebens auf der Erde zählt. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Trinkwasser liegt in Deutschland bei etwa 125 Liter Wasser täglich. Auch für den Garten wird Wasser verbraucht. Da die Anzahl der Hitzetage zunimmt und sommerliche Trockenperioden länger werden, sind
wassersparende Maßnahmen deshalb von großer Bedeutung. Durch smartes Wassermanagement und klimafittes, nachhaltiges Gärtnern nach den „Natur im Garten“ Kriterien – ohne chemisch-synthetische Pflanzenschutz- und Düngemittel sowie Torf – können wir sorgsam mit der wertvollsten unserer Ressourcen umgehen.

Es wird wärmer…
Laut Deutschem Wetterdienstes (DWD) lag die Durchschnittstemperatur in Deutschland im Februar bei 6,6 Grad Celsius. Der Vergleichswert der Referenzperiode (1961 bis 1990) ist 0,4 Grad. Smartes Wassermanagement ist aufgrund steigender Temperaturen auch im Garten wichtig. Unser Tipp: Schöpfen Sie die Möglichkeiten zum Wassersparen noch vor Beginn der heißen Jahreszeit aus. Machen Sie Ihren Garten klimafit und nutzen Sie Möglichkeiten zum Sparen und Speichern – denn jeder Tropfen zählt.

Wasser sparen im Garten – Klassiker und Innovationen
Begrünungsoffensive statt Schotterwüste, standortgemäße Bepflanzung, die Bevorzugung heimischer Pflanzen, „richtiges Gießen“, regelmäßiges Hacken und das Einbringen von Kompost, Mulchen, Kräuterrasen statt Zierrasen, versickerungsfähige Wegebeläge, das Sammeln von Regenwasser in Zisternen oder Regentonnen sowie die Nutzung durchdachter, bedarfsorientiert gesteuerter Bewässerungssysteme – es gibt zahlreiche Methoden, um Wasser im Garten zu sparen und zu speichern. Detaillierte Informationen rund um das Thema „Wassersparend Gießen“ finden Sie im gleichnamigen Infoblatt zum kostenlosen Download unter www.naturimgarten.at/infoblaetter.

Die Forschung und Entwicklung innovativer Möglichkeiten im Hinblick auf nachhaltige, wasserspeichernde Materialien und Systeme geht voran. So gibt es bereits Streugut aus 100 % Zellulose zum Untermischen in die Erde oder in Form von Netzen zum Einhüllen des Wurzelballens bei Neupflanzungen. Dieses Material speichert Wasser und gibt es bei Trockenheit wieder vollständig an die Umgebung ab. Dadurch gelangt Wasser zielgenau in Wurzelnähe, wo es von den Pflanzen gebraucht wird. Zu den Innovationen zählen auch wasserabsorbierende Hydrogele aus 100 % Holz, die eine hohe Wasserspeicherfähigkeit aufweisen und so zu einer Wasserersparnis von bis zu 40 % beitragen können.

Tipp: Die „Natur im Garten“ Partnerbetriebe bieten ein umfassendes Sortiment sowie fachkompetente Beratung.

 

Fotonachweis:
Bild „Regentonne“:        © „Natur im Garten“/M. Benes-Oeller
Bild „Wassertrinken“:     © Pixabay