Umweltpreis Sachsen-Anhalt zum 30. Mal verliehen
Zum 30. Mal wurde in diesem Jahr der renommierte Umweltpreis Sachsen-Anhalt an herausragende Projekte verliehen, die sich für den Umwelt-, Natur- und Klimaschutz im Land einsetzen. In der festlichen Atmosphäre der
Musikscheune des Klosters Michaelstein in Blankenburg (Harz) feierte die Auszeichnung ein ganz besonderes Jubiläum – vor einer Kulisse von über 200 geladenen Gästen wurde ein Preisgeld in Höhe von 35.000 Euro auf mehrere
Preistragende verteilt.
Zu jedem Jubiläumsfestakt gehört ein Rückblick. So wurde von 1.221 Bewerbungen berichtet, die in drei Jahrzehnten eingereicht wurden und von insgesamt 220 verliehenen Auszeichnungen. Einige der einst erfolgreichen Bewerbenden waren selbst vor Ort. So auch Cornelia Lorenz, die beim ersten Umweltpreis-Wettbewerb 1997 mit der Aktionsgruppe Wethau ausgezeichnet worden ist.
Auch in diesem Jahr fiel der Jury die Entscheidung nicht leicht, denn die enorme Vielfalt und die hohe Qualität der eingegangenen Bewerbungen spiegeln das große ökologische Engagement in Sachsen-Anhalt wider. Die Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz des Landes Sachsen-Anhalt (SUNK) vergibt die begehrte Auszeichnung traditionell an Initiativen, die einen herausragenden und inspirierenden Beitrag leisten.
Auch der Minister für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Armin Willingmann, ließ es sich nicht nehmen, die Preistragenden persönlich zu ehren. Er zeichnete das erstplatzierte Projekt aus und würdigte das langjährige Bestehen des Preises.
Über die Vergabe des Preisgeldes entschied eine Fachjury, bestehend aus Expertinnen und Experten des Ministeriums für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt (MWU), der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt (LENA) und der gastgebenden Landesumweltstiftung SUNK. Insgesamt eingegangen waren 54 Bewerbungen um den Umweltpreis und 13 Nominierungen für den Umwelt-Ehrenpreis.
Fotografen Stefan Deutsch




